Die letzte praktische Übung 2012

Die letzte praktische Übung 2012

Die letzte praktische Übung für dieses Jahr fand am 08.10.2012 statt. Diese wurde von unserem Einsatzabteilungsmitglied Stefan Petermann vorbereitet, wofür ich mich auch auf diesem Wege nochmals bei ihm bedanken möchte. Die Alarmierung erfolgte für die aktive Truppe um 18:45 Uhr über Sirene und Funkmeldeempfänger. Daraufhin begaben sich alle zum Feuerwehrgerätehaus und meldeten sich beim Übungsleiter. Dieser gab das Kommando „Alles aufsitzen“ und ab ging es zum Übungsobjekt. Als wir ankamen, sahen wir bereits das Feuer, das aus bisher ungeklärter Weise ausgebrochen war. Nach dem Kommando „Absitzen“, trat die Mannschaft hinter dem Fahrzeug an und nahm den Befehl des Einheitsführers entgegen. Dieser lautete: Vermisste Person im sich ausdehnenden Feuer eingeschlossen. Daraufhin rüstete sich der Angriffstrupp mit Pressluftatmern aus, meldet sich bei der Atemschutzüberwachung an und begab sich auf die Suche nach der vermissten Person. Gleichzeitig bauten der Wasser- und Schlauchtrupp zusammen die Wasserversorgung bis zum Verteiler auf, und meldeten sich dann beim Einheitsführer. Dieser gab dem Wassertrupp die Aufgabe, das Nachbargrundstück gegen das übergreifende Feuer abzuschirmen. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit, übernahm der Schlauchtrupp die Ausleuchtung der Einsatzstelle mittels Flutlichtstrahlern. Per Funk gab der Angriffstrupp dem Einheitsführer das Auffinden der vermissten Person bekannt. Diese wurde zum Einsatzfahrzeug gebracht und von einem Kameraden betreut, bis die verletzte Person vom Rettungsdienst übernommen und abtransportiert wurde. Der Angriffstrupp begab sich zurück zur Gefahrenstelle und musste hier eine Kameradin retten, die sich beim Aufbau der zusätzlichen Wasserversorgung verletzt hatte. Nachdem auch diese dem Rettungsdienst übergeben war, vergewisserte sich der Angriffstrupp, dass sich keine weiteren vermissten Personen im Gefahrenbereich befinden und meldete sich bei der Atemschutzüberwachung zurück. Da nun auch die letzten Glutnester durch den Wassertrupp gelöscht waren, begann die Einsatzabteilung mit dem Rückbau und Verlasten der zum Einsatz gebrachten Aggregate und Mittel. Zurück im Feuerwehrgerätehaus ließen sich die Kameradinnen und Kameraden eine herzhafte Brotzeit schmecken. Der Wehrführer gab währenddessen einige Termine für den Monat November bekannt und verabschiedete unser Einsatzabteilungsmitglied Sebastian Hell aus dem aktiven Dienst.

Oli

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